Sie lieben das Wandern, Radfahren, die Nähe zur Natur? Dann sind Sie bei uns in Lorch im Rheingau gut aufgehoben. Guter Wein, leckeres Essen und Geselligkeit sorgen dafür, dass Sie sich hier wohl fühlen und entspannen können, einmal Abschalten, den Alltag hinter sich lassen, Kraft tanken.

Sie befinden sich im Oberen Mittelrheintal, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Von hier aus lassen sich Tagestouren in alle Richtungen des Rheinsteiges planen. Sie können die verschiedensten Etappen zu Fuß erlaufen und abends mit dem Zug wieder zurückfahren. Das gleiche gilt für die linksrheinische Seite. Dort gibt es den wunderschönen Rhein-Burgen-Wanderweg mit seinen herrlichen Ausblicken. Die Wege sind alle gut ausgeschildert, Rastplätze laden zum Verweilen ein. Als Lohn nach einem Wandertag erwartet Sie ein gutes Glas Wein und einheimische Kost in einem unserer Gutsausschänke oder Gaststätten.

Die beste Wanderzeit ist im Frühling oder im Herbst, da der Rheinsteig, wie schon sein Name sagt, immer den Rhein im Blick hat, also seine Wege und Pfade vielmals durch die Weinberge gehen. Sonnenschutz ist angebracht. Wegen seiner Sonnenseite spricht man hier schon fast von mediteranem Klima. Hier gedeihen besondere Pflanzen, sogar wilde Orchideen. Auf dem Weg von Lorch über Lorchhausen nach Kaub können Sie diese finden.

Für Wanderungen im Sommer ist der Rheinhöhenweg zu empfehlen. Hier geht es durch ein waldreiches Gebiet und an heißen Tagen findet man hier Abkühlung und Schutz.

Der Rheinhöhenweg ist ein Fernwanderweg, den man rechts- und linksrheinisch erwandern kann. Er geht rechtsrheinisch von Wiesbaden bis Bonn. Auf seinem Weg kommen Sie über Lorch. Schon im Mittelalter mussten die Kaufleute diesen Weg mit ihren Fuhrwerken nehmen. Zu dieser Zeit waren die Bundesstraße und die Bahnverbindungen noch nicht mal denkbar. In Lorch endete der Leinpfad, auf dem die Kaufleute ihre Ware mit Fuhrwerken oder durch Treideln (Lastkähne wurden an Leinen durch Pferdegespanne rheinaufwärts gezogen) transportierten. Es wurde felsig, und man musste vom Rheinufer weggehen, um nach Rüdesheim zu gelangen. Von dort aus konnte der Weg nach Wiesbaden fortgesetzt werden. Über schmale Pfade ging es nun bergan über den Kaufmannsweg durch den Kammerforst nach Rüdesheim. Eine sehr mühselige und aufwändige Angelegenheit.  Noch heute ist ein kleines Stück des alten Kaufmannsweges entlang des Rheinhöhenweges von Lorch Richtung Rüdesheim zu sehen. Um 1900  wurden hier Hügelgräber entdeckt. Die Fuhrleute, die lange Zeit mit ihren Waren und Fuhrwerken unterwegs waren, rasteten und lebten natürlich auch dort, wo sie gerade bleiben konnten. Durch Krankheit und Erschöpfung ließ so mancher sein Leben auf diesem Weg. Natürlich muss man heute schon genau hinschauen und evtl. auch einen ortskundigen Führer dabei haben, um diese alten Wege und Stellen zu finden. Die Natur hat sich mittlerweile ihr Recht zurückgeholt.

Bei ihren Wanderungen werden Sie eventuell auf Hinweistafeln treffen, die beschreiben, dass hier einmal das Rheingauer Gebück war. Das Gebück war eine 38 Kilometer lange, grüne Grenze aus einer dicht verwachsenen Hainbuchenhecke. Erbaut wurde diese Grenze im 12. Jahrhundert und diente zum Schutz gegen die Feinde. Dazu wurden die Zweige der Buchen „gebückt“ und miteinander verflochten. Es entstand ein Gang (Tunnel) aus der Hecke, an deren Eingänge bewachte Bollwerke als Tore errichtet wurden. Im Wispertal fand man mehrere Burgen, die dem Schutz dieser Grenze dienten. Heute kann man immer noch einige Reste dieses ökologischen Schutzwalles sehen, z. B. die Mapper Schanze im Wald bei Oestrich-Winkel.

Diese grüne Grenze diente bis zum 18. Jahrhundert von Walluf bis Lorchhausen als Schutzwall. Auch Teile des Limes sind z. B. in Kemel oder Pohl noch zu sehen.

Wollte man ein Tor durchgehen und war den Wachleuten nicht bekannt, musste man ein Losungswort sagen. So erzählt man sich, dass die Parole am Wachtor bei Walluf folgendermaßen lautete: „Wall uff“, auf Hochdeutsch „Wall auf“, und ihm wurde aufgetan. So soll der Ortsname Walluf entstanden sein.

Lorch liegt am Ausgang des Wispertales, an der Wispermündung.  Die Wisper ist ein forellenreicher Bach, der in Kemel, im Taunus, entspringt und in Lorch in den Rhein mündet. Wisperforellen kann man im Wispertal bei der Familie Seitz frisch oder geräuchert kaufen. Auch Einkehrmöglichkeiten gibt es hier. Die Laukenmühle hat ihr Restaurant geöffnet.

Im Wispertal gibt es natürlich auch einen Steig, nämlich den Wispersteig. Es ist ein Wanderweg durch unseren schönen Mischwald. Sie können ihn erlaufen z. B. vom Parkplatz der Laukenmühle aus. Der Weg führt steil nach oben, und sie erreichen nach der Mühe des Aufstiegs den kleinen Kurort Espenschied. Hier laden nette Lokale zur Einkehr ein, oder Sie machen einfach nur eine Rast und gehen den ausgewiesenen Weg weiter und abwärts in das Wispertal zurück. Die Runde schließt sich wieder auf dem Parkplatz.

Für die genaue Wanderung und Wanderzeit gibt es entsprechende Lektüre.

Das kurvige Wispertal,  ist besonders bei Motorradfahrern beliebt.

Nach ca. 28 km erreichen Sie durch das Wispertal Bad Schwalbach, ein kleines Kurstädtchen im Taunus und unsere Kreisstadt. Auch der Kurort Schlangenbad ist nicht weit davon entfernt. Von Bad Schwalbach aus erreichen Sie die Bäderstraße, auf der Sie entweder nach Wiesbaden oder Koblenz – Nassau – Limburg fahren können.

Legen Sie nach einem anstrengenden Wander- oder Radfahrtag mal eine Pause ein, und erkunden Sie mit dem Auto oder Bahn den Rheingau oder das Hinterland . Bis zur hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden sind es etwa 45 km ebenso in die entgegengesetzte Richtung nach Koblenz. Auch Frankfurt, Mainz und Limburg sind von Lorch aus gut zu erreichen und ein lohnendes Ausflugsziel. Über die Höhengemeinde Ransel gelangen Sie nach Nastätten, ins sogenannte „Blaue Ländchen“, benannt durch die ehemaligen Leineweber / Blaufärber.

Das Örtchen Ransel, das zu Lorch gehört, bietet zum Ausgleich eines anstrengenden Wander- oder Radfahrtages an, einen Einkaufsbummel zu machen. Das Modehaus Arz ist leicht zu finden und bietet eine breite Palette gängiger Markenlabels an. Vorort ist eine Einkehrmöglichkeit, so dass Sie auch hier eine Mahlzeit einnehmen können. Auf der Hauptstraße hat ein neues Café „Bäckers Röschen“ aufgemacht. Dort können Sie schön sitzen, selbst gebackenen Kuchen genießen oder am späten Nachmittag auch etwas Herzhaftes zum Essen bekommen. Ein Besuch im Heimatmuseum, das liebevoll von der Firma Arz installiert wurde, kann man sehen, wie es hier vor langer Zeit mal war. Mehrmals im Jahr finden hier Veranstaltungen wie Mai- und Braufest statt. Dann geht es hier hoch her, neben selbst gebackenem Brot und gebrautem Bier gibt es so allerhand zu kaufen und gucken.

Im Wohngebiet Auf der Schaufel ist ein „Welterbegarten“ angelegt. Nach vorheriger Absprache können Interessierte dort eine Besichtigung vornehmen.

Oder wie wäre es mal mit einer Schiffstour? Lorch verfügt über eine Anlegestelle der Köln Düsseldorfer und auch eine Fährverbindung auf die linke Rheinseite. Von hier aus sind Sie schnell in Bingen, Bad Kreuznach, Bacharach, St. Goarshausen oder Oberwesel.

Das Tal der Loreley mit seinem berühmten Felsen ist etwa 10 bis 15 Autominuten entfernt. Lorch mit seinem Ortsteil Lorchhausen ist die letzte hessische Stadt, danach sind Sie rheinabwärts schon in Rheinlandpfalz. Der Nachbarort Kaub, ca. 7 km entfernt, gehört schon zu Rheinlandpfalz. Seine im Rhein gelegene Zollburg, Pfalzgrafenstein ist ein markanter Wegweiser entlang des Rheines. Auf dem neu erbauten Fahrradweg lassen sich schöne Radtouren dorthin unternehmen. Kaub besitzt ebenso eine Fährverbindung, so dass man dann auf die andere Rheinseite wechseln und die Rückfahrt über Bacharach bis nach Niederheimbach zur Fähre fortsetzen kann, um dann wieder überzusetzen.

Besuchen Sie die Burgen auf der anderen Rheinseite, Sooneck über Niederheimbach zu erlangen, Rheinstein und Reichenstein, mit dem Fahrrad auf dem Leinpfad ab Niederheimbach Richtung Bingen zu erreichen.

Eine Schiffsreise rheinabwärts bis nach Braubach, Besuch der Marksburg und nach einem guten Mittagessen oder einer Einkehr in eines der hübschen Cafés wieder mit dem Zug zurück nach Lorch, das ist schon ein Aufenthalt wert.

Mit dem Rundumticket von Assmannshausen über Rüdesheim und zurück. Auch das ist eine beliebte Möglichkeit, den Rheingau kennen zu lernen. Sie laufen über den Rheinsteig nach Assmannshausen oder einfacher, sie fahren mit dem Zug dort hin, fahren mit dem Sessellift zum Jagdschloss und laufen zum Niederwalddenkmal. Von dort aus fahren Sie mit der Seilbahn wieder nach Rüdesheim hinunter, gehen durch das belebte Städtchen und zur Anlegestelle, um mit dem Schiff wieder nach Assmannshausen zurückzufahren. Das ganze geht natürlich auch umgekehrt, also von Rüdesheim aus. Eine sehr lohnenswerte Freizeitgestaltung.

Das sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten, hier seine kostbare, freie Zeit zu verbringen, abzuschalten, sich zu erholen und mit neuen Eindrücken wieder in den Alltag zu starten.

Von Lorch bis Walluf bietet der Rheingau ein großes Programm an Unterhaltung und Freizeitgestaltung. Besuchen Sie Rüdesheim, mit seinen urigen Weinlokalen, der Drosselgasse und dem Niederwalddenkmal. Zu Fuß durch die Weinberge oder mit der Seilbahn, Einstieg in der Obergasse, gelangen Sie zum berühmten Niederwalddenkmal. Hier haben Sie einen herrlichen Ausblick über das Rheintal. Ein Spazierweg führt zum Jagdschloss. Hier ist eine gute Einkehrmöglichkeit.

Alljährlich finden in Rüdesheim im Juni die Magic Bike Ralley und Ende August das Weinfest statt. Zwischendurch swingt es hier und da auch mal, musikalisch wird so Einiges geboten.

Berühmt ist der „Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen“. Er beginnt in der letzten Novemberwoche und geht bis zum 23. Dezember. Der Weihnachtsmarkt hat täglich geöffnet

Im Mai lockt das Rotweinfest Besucher nach Assmannshausen. Seine berühmte Weinlagen, allen voran der Assmannshäuser Höllenberg, bringen hervorragende Spätburgunder Weine hervor.

Und so setzen sich die Weinfeste im Rheingau fort.

Geisenheim – Lindenfest, Erbach – Erdbeerfest, Eltville – Sektfest, um nur noch einige zu nennen. Langeweile kommt im Rheingau nicht auf.

Besuchen Sie einmal das Hildegardiskloster benannt nach der Mystikerin, der heiligen Hildegard von Bingen. Das Hildegardiskloster ist schon von weitem sichtbar. Es ist im Stil der Neuromanik erbaut und zählt seit 2002 zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal.  Es wird noch heute von den Benediktinerinnen geleitet und bewirtschaftet. Im Klosterladen können Sie einiges Gutes für Leib und Seele erwerben, teilweise nach Rezepturen der heiligen Hildegard. Die Benedikterinnen haben auch eine eigene Buchhandlung.

Kunst und Kultur stehen im Rheingau neben gutem Essen, gutem Wein und Geselligkeit an erster Stelle.

Alljährlich lädt das Rheingauer Musikfestival in Johannisberg Gäste aus aller Welt ein.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden mit seinem Kurhaus und Theater bietet Kulturhungrigen sein Programm an. Die Stadt lädt ein zu einem ausgiebigen Einkaufsbummel.

Zahlreiche Kirchen, ausgestattet mit wunderschönen Kunstwerken, das Kloster Eberbach (das schon mehrfach als Filmkulisse diente), das Kloster Marienthal als Ziel nach einer Wanderung auf dem Mühlenwanderweg von Johannisberg nach Marienthal, all das lassen Sie sich nicht entgehen, kombinieren Sie Kunst- und Freizeitgestaltung miteinander. Es wird für jeden etwas dabei sein.

Es gäbe noch so viel mehr aufzuzählen, aber kommen Sie doch mal selbst vorbei und schauen und erleben Sie den Rheingau persönlich und überzeugen Sie sich von der Vielfalt unserer Region.

Und nach einem ausgiebigen und vielleicht auch anstrengenden Urlaubstag mit seinen vielen, neuen Eindrücken sind Sie froh, wenn Sie in unser gemütliches Ferienhaus zurückkehren können. Duschen, ausruhen, den Tag Revue passieren lassen, auf der Terrasse oder im Wohnzimmer bequem noch ein Glas Wein trinken, den nächsten Tag planen und sich am Heute erfreuen. Oder vielleicht doch noch schnell etwas Gutes kochen oder in einem der nahe gelegenen Gutsausschänken oder dem Italiener gegenüber Essen gehen. Alles ist ohne Probleme möglich.

Kochen Sie gerne und möchten Sie was Neues entdecken? Dann empfehlen wir Ihnen den Gutsausschank Mohr-Erben, Inhaber ist die Familie Neher. Frau Neher bietet verschiedene Kochkurse in ihrem Weingut an. Diese Kurse sind im Rheingau sehr beliebt. Türkische Küche trifft auf Lorcher Wein. Eine interessante Kombination.

Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben. Auf Ihren Besuch in unserem Ferienhaus freuen wir uns sehr. Gerne geben wir weitere Auskünfte oder Anregungen, wenn Sie noch Fragen bezüglich Ihrer Freizeitgestaltung haben.